Sonntag, 26. August 2007

Woher kommt bloß all der Trash?


Das ist die Frage, die man sich automatisch stellt, wenn man zum Beispiel über den Konstanzer Nachtflohmarkt läuft. Neben viel Müll und Plastikimitationen von "richtigem" Trash, haben anscheinend sehr viele Menschen in ihren Kellern und auf ihren Dachböden noch Warenladungen von Dingen, die meine Generation als Trash bezeichnen würde.
Aber genau das ist wohl der Punkt: Während die Generation unserer Eltern Schlaghosen aus Cordsamt, Fransenhemden und dick mit Schulterpolstern ausstaffierte Blazer noch ganz "normal" fanden, ist die Mode von damals für unsere Generation eine einzige riesige Ansammlung von Trash. Und gerade die Tatsache, dass e Menschen es irgendwann einmal normal fanden, so herumzulaufen macht den Reiz den die Sachen haben, noch größer.
So ist es mir schon häufig passiert, dass ich im Keller meiner Eltern noch einen Schatz aus den 70ern fand, voller Begeisterung damit zu ihnen lief, um sie zu fragen ob sie es entbehren könnten und wurde nur mit den Worten "Ach Gott, den Schrott haben wir noch nicht weggeschmissen? Ja willst du das denn wirklich haben, den alten Tand?" empfangen.

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